Ich denke oft, ich bin nicht abgebrüht genug für diesen Beruf. Jeder einzelne meiner Patienten geht mir nahe, und Dayans Herzinsuffizienz beschert mir eine schlaflose Nacht in der ich darüber grüble wie ich sein Frauchen diplomatisch davon überzeuge einen Spezialisten statt zum x-ten Mal den Haustierarzt aufzusuchen.
Gleichzeitig fürchte ich, dass es beim nächsten Gespräch schon zu spät sein könnte und ich dann vor lauter Selbstvorwürfen nicht bestimmter aufgetreten zu sein tagelang nicht zur Ruhe kommen.
Und so leide ich zweimal während der Hund wahrscheinlich längst wieder topfit ist.
Dienstag, 21. Oktober 2008
Samstag, 18. Oktober 2008
Heute ist ein golden leuchtender Herbsttag mit noch so viel spätsommerlicher Wärme in der Luft, daß er einem Bilderbuch oder Kitschroman entsprungen sein muß. Kein Tag zum Stubenhocken und so blieb die Arbeit liegen und wir haben stattdessen draußen nach Beschäftigungen gesucht, die dem Klischee unserer Landlust besser entsprechen. Jetzt steht die Sonne schon tief und ich wünsche mir so einen kleinen Drehknopf an meiner Uhr, der die Zeit dehnt bis ich bereit bin, den Tag loszulassen.
Dienstag, 14. Oktober 2008
Was ist der Mensch gegen Fels und Berg ? - Oder funktionierenden Kutschen? Jane Austen, glaube ich in Pride and Prejudice...
Der Urlaub begann indem er nicht begann: Der Magirus sprang nicht an. Also Samstag neuen Anlasser aus Koblenz geholt und Sonntag morgen eingebaut.
Sonntag mittag gegen ein Uhr waren wir dann endlich auf dem Weg nach Süden. Kurz hinter Frankfurt übernachtet (dabei einen ausgesetzten Leonberger eingesammelt und der Polizei übergeben), das nächstemal in der Schweiz übernachtet Mama guck mal ein Berg! und dann die Nachtfähre nach Sardinien ab Genua. Mann und Kinder in die Kabine, mit Schlafsack, Isomatte und Soft Crate bewaffnet mit den Hunden an Deck. Das war so erholsam ruhig *schwärm* - da hätte ich bleiben mögen.
Aber Sardinien war dann doch noch schöner: von Olbia die Küste rauf über ein Bergdorf (eine Stunde gebraucht um Scarletts lästige Verehrer loszuwerden) nach Arzachena und zwischen den Felsen geklettert (Fabi Windeln gekauft, weil der Urlaub nicht mag und sich aufs Protestpinkeln verlegte), die Nordküste weiter entlang (und am einzigen Regentag Gigantengräber besichtigt) bis Castelsardo (unbeschreiblich schön, nur wer geht schon mit Mann, zwei Kindern und zwei Hunden in Ruhe shoppen?), weiter Richtung Westen über Alghero und Neptungrotte und die Steilküste entlang Richtung Süden bis Bosa (keine Gänsegeier gesehen) und quer durchs Land zurück (Königsnuraghen und Nekropole besichtigt, in irgendeinem Bergdorf mit dem Dicken festgefahren, Plantschen im Lago di Coghinas). Dazwischen überall fantastische Landschaften und Aussichten, nette Menschen die Sirius alle Bellissimo!!!! finden, köstlicher Pecorino und Cannonau, Traumstrände und Naturkletteranlagen...
Am letzten Tag in Olbia sind wir auf Drängen unseres Museumsjunkies noch ins archäölogische Museum gegangen und dann hieß es Abschied nehmen.
Wir kommen wieder - keine Frage!
Der Urlaub begann indem er nicht begann: Der Magirus sprang nicht an. Also Samstag neuen Anlasser aus Koblenz geholt und Sonntag morgen eingebaut.
Sonntag mittag gegen ein Uhr waren wir dann endlich auf dem Weg nach Süden. Kurz hinter Frankfurt übernachtet (dabei einen ausgesetzten Leonberger eingesammelt und der Polizei übergeben), das nächstemal in der Schweiz übernachtet Mama guck mal ein Berg! und dann die Nachtfähre nach Sardinien ab Genua. Mann und Kinder in die Kabine, mit Schlafsack, Isomatte und Soft Crate bewaffnet mit den Hunden an Deck. Das war so erholsam ruhig *schwärm* - da hätte ich bleiben mögen.
Aber Sardinien war dann doch noch schöner: von Olbia die Küste rauf über ein Bergdorf (eine Stunde gebraucht um Scarletts lästige Verehrer loszuwerden) nach Arzachena und zwischen den Felsen geklettert (Fabi Windeln gekauft, weil der Urlaub nicht mag und sich aufs Protestpinkeln verlegte), die Nordküste weiter entlang (und am einzigen Regentag Gigantengräber besichtigt) bis Castelsardo (unbeschreiblich schön, nur wer geht schon mit Mann, zwei Kindern und zwei Hunden in Ruhe shoppen?), weiter Richtung Westen über Alghero und Neptungrotte und die Steilküste entlang Richtung Süden bis Bosa (keine Gänsegeier gesehen) und quer durchs Land zurück (Königsnuraghen und Nekropole besichtigt, in irgendeinem Bergdorf mit dem Dicken festgefahren, Plantschen im Lago di Coghinas). Dazwischen überall fantastische Landschaften und Aussichten, nette Menschen die Sirius alle Bellissimo!!!! finden, köstlicher Pecorino und Cannonau, Traumstrände und Naturkletteranlagen...
Am letzten Tag in Olbia sind wir auf Drängen unseres Museumsjunkies noch ins archäölogische Museum gegangen und dann hieß es Abschied nehmen.
Wir kommen wieder - keine Frage!
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