Dienstag, 21. April 2009

Sonntag morgen und unsere hübsche Ente ist verschwunden. Suchgänge im Garten und Vermisstenmeldungen bei den Nachbarn - schließlich Suchanzeige im HüFo nach neuer Ente und hektisches googeln nach Laufizüchtern in der näheren Umgebung. Mittags noch eine letzte Kontrolle im Ziergarten: Da ist sie! Unter dem mittleren Kirschlorbeer, ganz hinten duckt sie sich auf einem tiefen, mit Blättern abgedecktem Loch mit vielleicht neun Eiern drin :-).
28 Tage brüten Enten - das wäre einfach zu schön!

Freitag, 10. April 2009

Dutzende von Hummeln brummeln durch Vogelmiere und Gundermann und was das Terassenbeet sonst noch an Unkraut her gibt. Dazwischen ein paar Narzissen, die den Frühling einläuten.
Der Karfreitagsfisch brutzelte auf dem Grill, während Fabi begeistert aber heiser von seiner Freizeit erzählt. Offensichtlich waren all meine Sorgen über seine speziellen Bedürfnisse ebenso überflüssig wie jene über die offensichtlich schlechte Organisation der Tour. Sie waren im Safaripark Stukenbrock (und die Frau hat das wirklich gut erklärt), schwimmen (aber ich habe gesagt, dass ich Nichtschwimmer bin und dann durfte ich ins Nichtschwimmerbecken) und das Essen war anscheinend auch in Ordnung (nicht so eine Pampe, also ich habe auch richtiges Fleisch bekommen).
Er ist aber auch überglücklich wieder zu Hause zu sein, und der kleine Umbau seines Zimmers (neues Bett, ein paar rote Regalbretter und bunte Vorhänge vor Regal und Kleiderschrank) gefällt ihm unglaublich gut.
Heute ist er immer noch müde, aber die Stimme macht so langsam wieder mit. Gegen eins können wir Lili abholen - jetzt hoffen alle, dass sie in besserer Stimmung von der Ostsee wiederkommt. Selbst Fabi wünscht sich dass sie in guter Laune ist, dann spielt sie vielleicht mal wieder mit mir. Der Familienfrieden war die letzten Wochen in Streit, Lügen und Ärger in der Schule leider verloren gegangen, aber mir war nicht aufgefallen wie sehr auch Fabian unter Lilis Benehmen gelitten hat.