Immer neuer Ärger. Nun will keiner den Magirus versichern - jedenfalls nicht mit dem gewünschten Kennzeichen und wir müssen neu überlegen.
Dabei hatte alles so einfach geklungen - das Straßenverkehrsamt wollte auch gerne helfen, nur leider ist es nicht so einfach Versicherung und das Amt auf einen Nenner zu bringen. Entweder wird die Versicherung wahnsinnig teuer oder wir brauchen ein Oldtimergutachten, das wir ohne Rückbauten kaum kriegen werden.
Es ist zum Mäusemelken, schließlich war der Wagen doch bis letzten Freitag versichert und angemeldet.
Obendrein spielen die Jungböcke Außreißerkönig und verheddern sich bei ihren Fluchtversuchen wie lauter Houdinis im Elektronetz und Guido steht heute morgen mal wieder ein Gespräch mit A. bevor.
Heute Abend Paxis bis 21 Uhr und dann noch Geburtstagkuchen backen, Raum schmücken etc.
Und dabei erwarten die Kinder ein ferienmäßig fröhliches Programm.
Montag, 30. Juni 2008
Freitag, 27. Juni 2008
Arbeitgeberin ist nicht mein Beruf. Diese ganzen Verhandlungen, Erkundigungen, Rechtsauskünfte und Steuerberatergespräche um den Arbeitsvertrag meiner ersten Angestellten kosten mich den vorletzten Nerv. Vielleicht auch den letzten - jedenfalls zwei zu viel.
Ausnahmsweise hört Ihr von mir keine Stoßseufzer zum überreglementierten Deutschland, sondern nur den Ruf nach einem absolut rechtlich wasserdichten, allen Seiten zur Zufriedenheit gereichendem Vertrag, dessen Erstellung allerdings beinah unmöglich scheint und das gute Verhältnis zu A. zu gefährden beginnt.
Oder gab es dieses gute Verhältnis nie ? War ich zu grosszügig und gutgläubig ? Auch dafür gibt es leider Anzeichen, ich fühle mich bereits von ihr unter Druck gesetzt. Ich glaube nicht, dass ich da überempfindlich bin.
Dann bliebe mir noch das Gejammer der Priviligierten des 19. Jahrhunderts: Es wird immer schwieriger gutes Personal zu bekommen!
Tröstlich nur, dass es ansonsten im Moment keinen Anlass zu Gejammer gibt. So lange es keine echten Probleme gibt kann man sich ein bißchen genervte Arbeitgeberin leisten.
Ausnahmsweise hört Ihr von mir keine Stoßseufzer zum überreglementierten Deutschland, sondern nur den Ruf nach einem absolut rechtlich wasserdichten, allen Seiten zur Zufriedenheit gereichendem Vertrag, dessen Erstellung allerdings beinah unmöglich scheint und das gute Verhältnis zu A. zu gefährden beginnt.
Oder gab es dieses gute Verhältnis nie ? War ich zu grosszügig und gutgläubig ? Auch dafür gibt es leider Anzeichen, ich fühle mich bereits von ihr unter Druck gesetzt. Ich glaube nicht, dass ich da überempfindlich bin.
Dann bliebe mir noch das Gejammer der Priviligierten des 19. Jahrhunderts: Es wird immer schwieriger gutes Personal zu bekommen!
Tröstlich nur, dass es ansonsten im Moment keinen Anlass zu Gejammer gibt. So lange es keine echten Probleme gibt kann man sich ein bißchen genervte Arbeitgeberin leisten.
Donnerstag, 26. Juni 2008
Ein paar Minuten Langeweile - ersehnter Zustand und doch etwas was ich sofort zu beenden suche. Nicht weiter schwierig, es ist immer etwas zu tun. Aber heute nachmittag ist nichts so dringend, dass es nicht bis morgen bequem Zeit hätte und Haus und Hof sind gespenstisch ruhig. Nach ein paar Minuten ziellosen Herumstreifens beschließe ich etwas Sinnvolles zu tun und nehme mir eine Fachlektüre. Dazu habe ich selten Zeit und Lust und schon nach wenigen Kapiteln Lesens in der Sonne fühle ich mich unglaublich entspannt. Eine merkwürdige Reaktion, die wohl auf die Beseitigung eines latenten schlechten Gewissens zurückzuführen ist.
Tatsächlich ergehe ich mich jetzt ganz ohne Langeweile im Betrachten der Stockrosenknospen. Nichtstun in Reinform.
Bedeutet das, dass Empfinden von Langeweile nichts als ein Ausdruck eines schlechten Gewissens ist - und wir empfinden deshalb keine wenn wir uns nach einer vollbrachten Leistung dem dolce vita hingeben? Richtig dosierte Faulheit ist ein Stück Lebenskunst (Goethe, glaube ich.). Heute bin ich eine Künstlerin.
Tatsächlich ergehe ich mich jetzt ganz ohne Langeweile im Betrachten der Stockrosenknospen. Nichtstun in Reinform.
Bedeutet das, dass Empfinden von Langeweile nichts als ein Ausdruck eines schlechten Gewissens ist - und wir empfinden deshalb keine wenn wir uns nach einer vollbrachten Leistung dem dolce vita hingeben? Richtig dosierte Faulheit ist ein Stück Lebenskunst (Goethe, glaube ich.). Heute bin ich eine Künstlerin.
Montag, 23. Juni 2008
Der Zusammenbau eines Einrades sollte in wenigen Minuten erfolgen - so die Aufbauanleitung. Leider fehlt die Definition wieviel Minuten wenig sind. Sind es weniger als fünf ? Oder sind zwanzig Minuten auch noch wenige ? Im Gesamtzusammenhang sind möglicherweise 1000 auch wenig - immerhin hat die Woche nur etwas über 10 000 und was ist schon eine Woche unseres Lebens. Von Montag früh bis Sonntag abend verfliegt schneller als uns lieb ist, und im Nu sind Monate und Jahre vergangen.
Da sind 90 Minuten stirnrunzelndes, brummelndes, verbissenes Schrauben ein Wimpernschlag.
Da sind 90 Minuten stirnrunzelndes, brummelndes, verbissenes Schrauben ein Wimpernschlag.
Montag, 16. Juni 2008
Beim Lesen der Nachrichten macht sich immer Wut und Verzweiflung in mir breit, aber es gelingt mir gut sie so zu verdrängen, dass ich mein Leben wenig berührt weiter führen kann. Heute jedoch wird mir das Herz eng, wenn ich von den Zuständen in Zimbabwe lese. Wie mag es den Menschen, die wir dort kannten jetzt gehen? Es gibt schon lange keinen Kontakt mehr. Sie schreien dort um Hilfe gegen Mugabes Tyrannei und Willkür und niemand will sie hören. Die Weltpolizei und ihre Schergen interessieren sich nur für jene Länder, die ihnen Reichtum versprechen, es wird nicht einmal laut nachgedacht über einen offiziellen Protest gegen Folter und Unterdrückung. Wo sind die Menschenrechtsorganisationen? Menschenrechte nur für Weiße? Demokratie nur für Inhaber von Bodenschätzen oder strategisch wichtigen Häfen?
Diese menschenverachtende Gleichgültigkeit stellt uns alle auf eine Stufe mit Robert Mugabe, denn wir sind auch verantwortlich für das, was wir nicht tun.
Diese menschenverachtende Gleichgültigkeit stellt uns alle auf eine Stufe mit Robert Mugabe, denn wir sind auch verantwortlich für das, was wir nicht tun.
Donnerstag, 12. Juni 2008
Entenpfützen riechen wie Schildkröten.
Beim Ausschütten des Entenplaschbeckens heute morgen stieg mir ein vergessener Geruch in die Nase: das Schildkrötenbecken meiner Kindheit. Die beiden kleinen Wasserschildkröten haben nicht lang überlebt, obwohl wir uns so viel Mühe mit ihnen gemacht haben aber ich erinnere mich noch genau an die kleinen Kreaturen mit dem roten Wangenfleck und das Becken im Kinderzimmer. Den Geruch aber hätte ich nicht mehr beschreiben können. Eben wie Entenpfütze. Nicht dass das Entenplanschbecken unsauber wäre - ich wechsle mindestens einmal täglich das Wasser, aber nach dem Regen riecht es eben doch ein wenig.
Mittwoch war Lydia hier. Langsam rückt der Abschied von ihrer freundlichen Begleitung näher: das letzte Elterngespräch, der letzte Termin, die letzten tröstlichen Tipps.... Zum Glück geht es den Kindern so, dass man Vertrauen darin haben kann allein zurecht zu kommen.
Etwas schwer tun werden sie sich natürlich immer. Aber sich-sorgen gehört zum Eltern sein....
Beim Ausschütten des Entenplaschbeckens heute morgen stieg mir ein vergessener Geruch in die Nase: das Schildkrötenbecken meiner Kindheit. Die beiden kleinen Wasserschildkröten haben nicht lang überlebt, obwohl wir uns so viel Mühe mit ihnen gemacht haben aber ich erinnere mich noch genau an die kleinen Kreaturen mit dem roten Wangenfleck und das Becken im Kinderzimmer. Den Geruch aber hätte ich nicht mehr beschreiben können. Eben wie Entenpfütze. Nicht dass das Entenplanschbecken unsauber wäre - ich wechsle mindestens einmal täglich das Wasser, aber nach dem Regen riecht es eben doch ein wenig.
Mittwoch war Lydia hier. Langsam rückt der Abschied von ihrer freundlichen Begleitung näher: das letzte Elterngespräch, der letzte Termin, die letzten tröstlichen Tipps.... Zum Glück geht es den Kindern so, dass man Vertrauen darin haben kann allein zurecht zu kommen.
Etwas schwer tun werden sie sich natürlich immer. Aber sich-sorgen gehört zum Eltern sein....
Dienstag, 10. Juni 2008
Jeder Satz zweimal. Vielleicht sollte ich mir eine Repeatfunktion einbauen lassen, dann könnten die Kinder einfach ein Knöpfchen drücken und mütterliche Ansagen, Fragen und Kommentare bei Bedarf beliebig oft abspielen lassen.
Denn Bedarf besteht ganz offensichtlich. Folge ich nämlich dem höchst pädagogischen Rat aller Kinde- und Hundetrainer mich einfach nicht mehr zu wiederholen provoziert das eine Kakophonie von Mißtönen, die sich rasend schnell von quatschigen Rückfragen zu einem sirenenartigen Geschrei steigert. Waaaas ? Was hast Du gesagt? Sagst Du's mir bitte nochmal? Warum denn nicht ? Aber ich hab doch gesagt dass es mir leid tut? Sagst Du's jetzt nochmal ? Bitte!!! Uuäääh !! Und NEIN das ändert sich auch nicht, wenn man es konsequent durchzieht.
Die Hunde sind da einfacher - sie machen einfach weiter was sie wollen. Und so schreie ich am Ende doch wieder ganz unpädagogisch: Du sollst die Tür schließen und deine Klamotten mit nach oben nehmen!
Dann kommts an (Bööö, warum hast du das nicht gleich gesagt ?). Ganz frei von Pädagogik.
Denn Bedarf besteht ganz offensichtlich. Folge ich nämlich dem höchst pädagogischen Rat aller Kinde- und Hundetrainer mich einfach nicht mehr zu wiederholen provoziert das eine Kakophonie von Mißtönen, die sich rasend schnell von quatschigen Rückfragen zu einem sirenenartigen Geschrei steigert. Waaaas ? Was hast Du gesagt? Sagst Du's mir bitte nochmal? Warum denn nicht ? Aber ich hab doch gesagt dass es mir leid tut? Sagst Du's jetzt nochmal ? Bitte!!! Uuäääh !! Und NEIN das ändert sich auch nicht, wenn man es konsequent durchzieht.
Die Hunde sind da einfacher - sie machen einfach weiter was sie wollen. Und so schreie ich am Ende doch wieder ganz unpädagogisch: Du sollst die Tür schließen und deine Klamotten mit nach oben nehmen!
Dann kommts an (Bööö, warum hast du das nicht gleich gesagt ?). Ganz frei von Pädagogik.
Sonntag, 8. Juni 2008
Es gibt ihn, den perfekten Sonntagmorgen.
Liebevoll geweckt während die Sonne schon Kringel auf die Bettdecke malt, die Kinder decken fröhlich draußen den Tisch und dann Sonntagsfrühstück mit Vogelgezwitscher. Ruhe herrscht auf der kleinen Landstraße - Karl-Heinz ist noch nicht wach, oder fährt seine gewaltigen Trecker woanders.
Mama, Enten fressen auch Stachelbeeren.
Aber nicht meine, oder ??
Dooooch, die Ente und der Erpel picken da die ganze Zeit.
Während ich zur Verteidigung meiner Stachelbeeren aufspringe klaut das schönste aller Settermädchen mein gebuttertes Croissant vom Teller. Ich rufe sie zurück, um es ihr abzunehmen - zu spät. Schon geschluckt.
Als ich mich wieder setze und etwas von Laufentenbraten murmele (laufender Braten, kichert Lili) beginnen die Kirchenglocken zu läuten. Das ist an sich ein Geräusch, das mich überhaupt nicht stört. Nur heute morgen erscheint es mir obszön laut und aufdringlich (hat R. Mey nicht mal gesungen und in die göttliche Ruhe hinein die Glocken läuten ?, ich kriege diese Liedzeile heute morgen nicht mehr aus dem Kopf). Das neue Empfinden kann aber auch an Henriette liegen.
Henriette hat den Senkrechtflug auf die Terasse geschafft und verkündet das mit lautem Gegacker. Und sie kann gackern: eindeutig empört (wegen der Glocken?) und in der Tonlage eines kleinen Elefanten trötend...
Als wieder Ruhe eingekehrt ist mache ich den Fehler auf die Uhr zu sehen: Das Kind muß um halb 11 im Konzert sein und nibbelt noch verträumt am ersten Brötchen!
Genieße den Morgen sagt etwas in mir und versucht mich wieder in einen Zustand der Ruhe zu versetzen. Carpe diem, das Leben ist zu kurz für Hektik.
Leider bin ich auf diesem Ohr heute taub. Die to-do-Liste ist lang. Packen wirs an ;-).
Liebevoll geweckt während die Sonne schon Kringel auf die Bettdecke malt, die Kinder decken fröhlich draußen den Tisch und dann Sonntagsfrühstück mit Vogelgezwitscher. Ruhe herrscht auf der kleinen Landstraße - Karl-Heinz ist noch nicht wach, oder fährt seine gewaltigen Trecker woanders.
Mama, Enten fressen auch Stachelbeeren.
Aber nicht meine, oder ??
Dooooch, die Ente und der Erpel picken da die ganze Zeit.
Während ich zur Verteidigung meiner Stachelbeeren aufspringe klaut das schönste aller Settermädchen mein gebuttertes Croissant vom Teller. Ich rufe sie zurück, um es ihr abzunehmen - zu spät. Schon geschluckt.
Als ich mich wieder setze und etwas von Laufentenbraten murmele (laufender Braten, kichert Lili) beginnen die Kirchenglocken zu läuten. Das ist an sich ein Geräusch, das mich überhaupt nicht stört. Nur heute morgen erscheint es mir obszön laut und aufdringlich (hat R. Mey nicht mal gesungen und in die göttliche Ruhe hinein die Glocken läuten ?, ich kriege diese Liedzeile heute morgen nicht mehr aus dem Kopf). Das neue Empfinden kann aber auch an Henriette liegen.
Henriette hat den Senkrechtflug auf die Terasse geschafft und verkündet das mit lautem Gegacker. Und sie kann gackern: eindeutig empört (wegen der Glocken?) und in der Tonlage eines kleinen Elefanten trötend...
Als wieder Ruhe eingekehrt ist mache ich den Fehler auf die Uhr zu sehen: Das Kind muß um halb 11 im Konzert sein und nibbelt noch verträumt am ersten Brötchen!
Genieße den Morgen sagt etwas in mir und versucht mich wieder in einen Zustand der Ruhe zu versetzen. Carpe diem, das Leben ist zu kurz für Hektik.
Leider bin ich auf diesem Ohr heute taub. Die to-do-Liste ist lang. Packen wirs an ;-).
Freitag, 6. Juni 2008
Ich wünschte ich wäre musikalischer. Da sitze ich in der ersten Reihe, gleich über dem Orchestergraben sozusagen und schaffe es kaum ihre Harfe herauszuhören. Überfliessend vor Bewunderung für die jungen Sängerinnen in ihrer Ohrwurm-Verkleidung und für das Orchester, das auf Tuchfühlung in dem kleinen Orchestergraben zusammenhockte - das war Vergnügen pur heute abend und hätte mir auch ohne familiäre Beteiligung gefallen !
Sie ist so winzig zwischen all den Großen, dass es mir das Herz abschnürt.
Unsere Maus war nachher so fertig, dass sie doch noch zicken wollte (die versehentliche Verabreichung von Sprudelwasser statt stillem sollte ins Strafgesetzbuch aufgenommen werden.... )und in Tränen ausbrach, aber mein kleines Premierengeschenk hat das schnell ins Lot gebracht, jetzt schläft sie selig in ihrem Traumschiff und segelt dem Morgen entgegen.
Sie ist so winzig zwischen all den Großen, dass es mir das Herz abschnürt.
Unsere Maus war nachher so fertig, dass sie doch noch zicken wollte (die versehentliche Verabreichung von Sprudelwasser statt stillem sollte ins Strafgesetzbuch aufgenommen werden.... )und in Tränen ausbrach, aber mein kleines Premierengeschenk hat das schnell ins Lot gebracht, jetzt schläft sie selig in ihrem Traumschiff und segelt dem Morgen entgegen.
Donnerstag, 5. Juni 2008
Die Enten rekeln unter dem Terassentisch und die Hühnerküken dösen obendrauf, der Hund frißt das Entenfutter und die Birkenzweige neigen sich anmutig über die Kletterrose, die sich weigert am Stamm höher zu klettern...soll keiner sagen, das Landleben sei nicht idyllisch.
Meine penetranten Rückenschmerzen stören leider etwas die Idylle und dann noch die Tatsache, dass ich an meinem freien Abend allein hier sitze.... Göttergatte bringt gütigerweise garstige Tochter zur Gorchesterprobe *tschuldigung* Orchesterprobe und vermiest zwischendurch seinen Fachschülern mit Notenbekanntgabe das Wochenende.
Ich sollte den Abend produktiver nutzen - bergeweise Arbeit und familiär Organisatorisches vorm Bug ergehe ich mich mal wieder im bekannten Drückebergertum. Aufschieberitis ist bei uns eine Familienkrankheit... muss ansteckend sein, denn die Kinder fangen auch schon damit an.
Anja ist wieder in der Praxis, sieht besser aus und ist wieder gut drauf. Bloss mache ich mir seit Tagen Sorgen, wie ich ihr beibringe dass sie keine Festanstellung bekommen kann. Ich bin bankrott wenn ich irgendwann einen längeren Ausfall finanzieren muss. Da haben mir Doro und Lothar letzten Sonntag die Augen geöffnet. Ist mir aber zutiefst unangenehm, ich weiß sie verläßt sich auf meine Zusage.
Morgen erstmal die Prüfungen bei Blümchen abnehmen, dann zu Lilis Orchesterpremiere: Grasgewisper heißt das Musical und ich bin mächtig stolz auf meine Maus (die die letzten Tage allerdings ganz häßliche Alluren hat), dass sie da schon mitmachen darf...
Meine penetranten Rückenschmerzen stören leider etwas die Idylle und dann noch die Tatsache, dass ich an meinem freien Abend allein hier sitze.... Göttergatte bringt gütigerweise garstige Tochter zur Gorchesterprobe *tschuldigung* Orchesterprobe und vermiest zwischendurch seinen Fachschülern mit Notenbekanntgabe das Wochenende.
Ich sollte den Abend produktiver nutzen - bergeweise Arbeit und familiär Organisatorisches vorm Bug ergehe ich mich mal wieder im bekannten Drückebergertum. Aufschieberitis ist bei uns eine Familienkrankheit... muss ansteckend sein, denn die Kinder fangen auch schon damit an.
Anja ist wieder in der Praxis, sieht besser aus und ist wieder gut drauf. Bloss mache ich mir seit Tagen Sorgen, wie ich ihr beibringe dass sie keine Festanstellung bekommen kann. Ich bin bankrott wenn ich irgendwann einen längeren Ausfall finanzieren muss. Da haben mir Doro und Lothar letzten Sonntag die Augen geöffnet. Ist mir aber zutiefst unangenehm, ich weiß sie verläßt sich auf meine Zusage.
Morgen erstmal die Prüfungen bei Blümchen abnehmen, dann zu Lilis Orchesterpremiere: Grasgewisper heißt das Musical und ich bin mächtig stolz auf meine Maus (die die letzten Tage allerdings ganz häßliche Alluren hat), dass sie da schon mitmachen darf...
Blogs braucht niemand. Ein blog ist etwas was die Welt nicht braucht. Nicht braucht.
Blödes Wort: blog. Es klingt wie ein Frosch, nicht das quak-quak der Bilderbücher, sondern krötenhaft, blasenartig hervorblubbernd wie ganz reale krötige warzige Frösche im Teich unter dem Fenster, die keinen Nachtschlaf zulassen. Enthalten blogs nur blubber ? Den blubb im Spinat braucht auch niemand, dennoch mag man ihn gern.
Vielleicht lerne ich meinen blog lieben, vielleicht mögt Ihr ihn ? Immerhin soll er helfen Kontakt zu halten im ganz normalen Alltagswahnsinn. Soll mir die Ausrede des keine-Zeit-gehabt nehmen und Euch ein wenig mehr teilhaben lassen.
Und Ihr müßt ihn ja nicht lesen :-(). Niemand zwingt Euch. Nur die Neugier ;-)
Da blogs nicht für Blondinen erfunden wurden, ich aber eine bin kann es noch eine Zeitlang zu chaotisch knotigen kann-ich-das-so-machen-posts kommen. Ich bitte um Nachsicht...
Blödes Wort: blog. Es klingt wie ein Frosch, nicht das quak-quak der Bilderbücher, sondern krötenhaft, blasenartig hervorblubbernd wie ganz reale krötige warzige Frösche im Teich unter dem Fenster, die keinen Nachtschlaf zulassen. Enthalten blogs nur blubber ? Den blubb im Spinat braucht auch niemand, dennoch mag man ihn gern.
Vielleicht lerne ich meinen blog lieben, vielleicht mögt Ihr ihn ? Immerhin soll er helfen Kontakt zu halten im ganz normalen Alltagswahnsinn. Soll mir die Ausrede des keine-Zeit-gehabt nehmen und Euch ein wenig mehr teilhaben lassen.
Und Ihr müßt ihn ja nicht lesen :-(). Niemand zwingt Euch. Nur die Neugier ;-)
Da blogs nicht für Blondinen erfunden wurden, ich aber eine bin kann es noch eine Zeitlang zu chaotisch knotigen kann-ich-das-so-machen-posts kommen. Ich bitte um Nachsicht...
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