Nieselwetter draussen und in der Seele meiner Tochter. Heute kamen die ersten richtig schlechten Noten und sie hat den Blues - dabei war sie einfach nur ein bißchen hochnäsig und dachte sie müsse nicht für die Mathearbeit und den Musiktest lernen. Den Denkzettel hat sie verdient und ab jetzt geht sie hoffentlich anders an die beiden Fächer ran.
Fabi baut mit Papa seine neue Playmobil Tierklinik auf - wenn ich die beiden so beobachte bin ich wie so oft neidisch auf ihr enges Verhältnis. Mir malt Fabi keine Bilder und ganz sicher kuschelt er sich nicht so zärtlich an. Wahrscheinlich fehlt da das abendliche Zubettgehritual, er kennt es ja nicht anders als dass sein Papa dafür zuständig ist. Und auch für Arzttermine und ähnliches.... Wenn mir die Arbeit in der Praxis und der Erfolg nicht so gefallen würden, hätte ich schon längst die Kehrtwende gemacht um mich mehr um ihn zu kümmern.
Meist habe ich das Gefühl dass Lili mehr Mama braucht als er und so teile ich meine freie Zeit obendrein nicht gerecht auf. Will ich dann doch mal etwas nur mit ihm machen lehnt er es oft ab - wen wunderts...
Gut dass Guido so viel Zeit mit den Kindern verbringen kann.
Montag, 26. Oktober 2009
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Dienstag, 20. Oktober 2009
Drei tote Katzen und mindestens zehn ebenfalls überfahrene Hasen sind die Bilanz der knapp 1000 Kilometer auf Deutschlands Autobahnen am letzten Wochenende. Nicht dass wir eines dieser Geschöpfe überfahren hätten, aber ich kann einfach nie wegsehen wenn so eine gemordete Kreatur am Strassenrand liegt und sie gehen mir auch Tage später nicht aus dem Sinn. Wenn es stimmt dass wir am Ende unseres Lebens bei irgendwem für unsere Taten Rechenschaft ablegen müssen, dann ist jeder Autofahrer bereits verdammt.
Zu meiner Stimmung passt, dass der Fuchs die Enten geholt hat. Auch daran sind wir mitschuldig weil wir sie nicht gezwungen haben nachts im Stall oder in der Waschküche zu schlafen. Jetzt wünschen sie sich sicher sie wären etwas kooperativer gewesen und mir bleibt eine leere Badewanne im Garten und ein schlechtes Gewissen.
Eine weitere Bilanz des Wochenendes ist leider, dass meine Mutter Fabian nicht mehr länger als ein paar Stunden betreuen kann und will. Wir hatten Kinder und Hunde mit meiner Mutter zu Hause gelassen, und uns mit Freunden ein entspanntes Wochenende gegönnt. Fabi hat derweil getobt, geschrieen, gespuckt, geschimpft, geschlagen, getreten, diverse Dinge zerstört und Lili beim Lassowerfen im Gesicht verletzt.
Wie es mit ihm - und uns- weitergeht kann ich noch nicht sagen. Wir werden die Uniklinik kontaktieren, ob man ihn mit Medikamenten etwas dämpfen kann und uns nach einer Art Kurzzeitpflege umhören müssen.
Zu meiner Stimmung passt, dass der Fuchs die Enten geholt hat. Auch daran sind wir mitschuldig weil wir sie nicht gezwungen haben nachts im Stall oder in der Waschküche zu schlafen. Jetzt wünschen sie sich sicher sie wären etwas kooperativer gewesen und mir bleibt eine leere Badewanne im Garten und ein schlechtes Gewissen.
Eine weitere Bilanz des Wochenendes ist leider, dass meine Mutter Fabian nicht mehr länger als ein paar Stunden betreuen kann und will. Wir hatten Kinder und Hunde mit meiner Mutter zu Hause gelassen, und uns mit Freunden ein entspanntes Wochenende gegönnt. Fabi hat derweil getobt, geschrieen, gespuckt, geschimpft, geschlagen, getreten, diverse Dinge zerstört und Lili beim Lassowerfen im Gesicht verletzt.
Wie es mit ihm - und uns- weitergeht kann ich noch nicht sagen. Wir werden die Uniklinik kontaktieren, ob man ihn mit Medikamenten etwas dämpfen kann und uns nach einer Art Kurzzeitpflege umhören müssen.
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Jetzt geht es mir mit diesem blog wie mit den nie geführten Telefonaten und den selten geschriebenen mails: Ich schreibe zu selten. Im Grunde kommt mir das hier zu sehr vor wie viel heiße Luft und ich frage mich wen es überhaupt interessieren mag.
Erstaunlich dass manche Menschen jahrelang und möglicherweise sogar täglich an ihrem blog schreiben. Wir haben im Kino Julie und Julia gesehen und Julia (oder war es Julie) schreibt ein Jahr lang einen täglichen blog über ihre Kocherfahrungen - die zugegebenermaßen bewußtseinserweiternd sind.
Ich könnte höchstens über meine Erfahrung mit Guidos Kochkünsten vom letzten Sonntag schreiben, aber vermutlich ist es besser diese dem geneigten Leser zu ersparen und den Schleier der Barmherzigkeit darüber auszubreiten.
Die Highlights der letzten Tage umfassten neben den ungewürzten und totgebratenen Frikadellen von Guido *ups* einen Spitzenwutanfall von Fabian samt aus der Wand gerissenem Regalbrett, eine seuchenhafte Erkältung der gesamten Familie, ein Lernwochenende mit Oberzicke Lili und einen falsch gestrickten Pulloverärmel der unbegabtesten Strickmutti des Jahrhunderts.
Bestimmt enthielten die Tage auch viel Poesie und fallende Blätter, auf jeden Fall enthielten sie einen superspannenden Lesetag mit den Tributen von Panem und den Einzug zweier frecher neuer Hennen.
Jeder Tag ist gepackt voll mit schönen und spannenden, anstrengenden und manchmal schrecklichen Dingen, aber ich leide zur Zeit am Alltags-Unlust-Syndrom. Vielleicht liegt das aber auch nur an meiner Erkältung. Bestimmt.
Erstaunlich dass manche Menschen jahrelang und möglicherweise sogar täglich an ihrem blog schreiben. Wir haben im Kino Julie und Julia gesehen und Julia (oder war es Julie) schreibt ein Jahr lang einen täglichen blog über ihre Kocherfahrungen - die zugegebenermaßen bewußtseinserweiternd sind.
Ich könnte höchstens über meine Erfahrung mit Guidos Kochkünsten vom letzten Sonntag schreiben, aber vermutlich ist es besser diese dem geneigten Leser zu ersparen und den Schleier der Barmherzigkeit darüber auszubreiten.
Die Highlights der letzten Tage umfassten neben den ungewürzten und totgebratenen Frikadellen von Guido *ups* einen Spitzenwutanfall von Fabian samt aus der Wand gerissenem Regalbrett, eine seuchenhafte Erkältung der gesamten Familie, ein Lernwochenende mit Oberzicke Lili und einen falsch gestrickten Pulloverärmel der unbegabtesten Strickmutti des Jahrhunderts.
Bestimmt enthielten die Tage auch viel Poesie und fallende Blätter, auf jeden Fall enthielten sie einen superspannenden Lesetag mit den Tributen von Panem und den Einzug zweier frecher neuer Hennen.
Jeder Tag ist gepackt voll mit schönen und spannenden, anstrengenden und manchmal schrecklichen Dingen, aber ich leide zur Zeit am Alltags-Unlust-Syndrom. Vielleicht liegt das aber auch nur an meiner Erkältung. Bestimmt.
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