Dienstag, 20. Oktober 2009

Drei tote Katzen und mindestens zehn ebenfalls überfahrene Hasen sind die Bilanz der knapp 1000 Kilometer auf Deutschlands Autobahnen am letzten Wochenende. Nicht dass wir eines dieser Geschöpfe überfahren hätten, aber ich kann einfach nie wegsehen wenn so eine gemordete Kreatur am Strassenrand liegt und sie gehen mir auch Tage später nicht aus dem Sinn. Wenn es stimmt dass wir am Ende unseres Lebens bei irgendwem für unsere Taten Rechenschaft ablegen müssen, dann ist jeder Autofahrer bereits verdammt.
Zu meiner Stimmung passt, dass der Fuchs die Enten geholt hat. Auch daran sind wir mitschuldig weil wir sie nicht gezwungen haben nachts im Stall oder in der Waschküche zu schlafen. Jetzt wünschen sie sich sicher sie wären etwas kooperativer gewesen und mir bleibt eine leere Badewanne im Garten und ein schlechtes Gewissen.
Eine weitere Bilanz des Wochenendes ist leider, dass meine Mutter Fabian nicht mehr länger als ein paar Stunden betreuen kann und will. Wir hatten Kinder und Hunde mit meiner Mutter zu Hause gelassen, und uns mit Freunden ein entspanntes Wochenende gegönnt. Fabi hat derweil getobt, geschrieen, gespuckt, geschimpft, geschlagen, getreten, diverse Dinge zerstört und Lili beim Lassowerfen im Gesicht verletzt.
Wie es mit ihm - und uns- weitergeht kann ich noch nicht sagen. Wir werden die Uniklinik kontaktieren, ob man ihn mit Medikamenten etwas dämpfen kann und uns nach einer Art Kurzzeitpflege umhören müssen.

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