Freitag, 5. März 2010

Eine wenig alltägliche Woche neigt sich dem Ende. Ich habe tatsächlich einen ganzen Tag mit einer Freundin verbracht - in einer erstaunlich interessanten Fortbildung über kleine Versuchstiere. Auf totale Langeweile gefaßt und vorsichtshalber ausgerüstet mit Bücherwurmfutter verging der Tag zwischen Ratten, Mäusen und ungefähr 200 anderen Interessierten oder Interessierteren wie im Flug.
Und da der Van nachher im Parkhaus nicht ansprang hat der nette Mann vom ADAC ihm auch noch gleich eine neue Batterie eingebaut - so brauchen wir nicht extra in die Werkstatt zu fahren.
Danach war die Navi-Tante zwar so durcheinander, dass wir eine halbe Stunde lang das Restaurant gesucht haben, aber das köstlich duftende indische Essen hat dafür mehr als entschädigt.
Irgendwann fahre ich auch nach Indien.
Kurzweilig war die diese Woche auch unser Jüngster, der uns am Dienstag die Hausaufgaben vom Montag noch mal als gemacht verkaufen wollte. Den Wochenarbeitsplan hatte er vorsichtshalber weggeschmissen. Jetzt muss er am Wochenende vier Arbeitsblätter Mathe machen, was bestimmt für Kurzweil sorgt.
Die Große hat am letzten Freitag endlich damit rausgerückt, dass sie in der Schule gemobbt wird - womit die sich verschlechternden Noten erklärt wären. Nach diversen Telefonaten hat die Klassenlehrerin die Lage wohl etwas entschärft. Weitere Maßnahmen sollen nach dem Elternstammtisch am Dienstag stattfinden. Inzwischen haben wir vom Erdkundelehrer, der ein streng aussehender bärtiger Sechziger ist, gehört die Klasse sei die schlimmste seiner Laufbahn.
Ich freue mich so unendlich auf ein Jahr ohne Schule und überlege immer öfter, ob ich mit den Kindern überhaupt zurückkomme. Die websites über homeschooling gewinnen immer mehr an Anziehungskraft. Und warum überhaupt Schule - groß werden sie von alleine, oder?

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