Dienstag, 30. März 2010

Guidos 42. Geburtstag verlief so unspektakulär wie möglich. Die 42 kann ich sowieso nicht glauben, denn sonst muss ich auch an mein eigenes Alter glauben. Und dabei handelt es sich ganz sicher um einen Schreibfehler in der Geburtsurkunde.
Wir haben den Tag kinderlos mit einem Stadtbummel zugebracht, und weil wir die kinderlosen Tage so sehr ersehnt hatten konnten wir diesen so richtig genießen. Im Spielwarengeschäft erstanden wir nur vier neue Familienspiele und im Teeladen mußte ich mich bremsen um nicht nach kindertauglichen Tees zu fragen. Schließlich kauften wir noch einen Strauß Filzblumen, der ganz hervorragend auch in Lilis Zimmer passen würde und in einem bekannten Bekleidungsgeschäft waren wir ganz enttäuscht von der Qualität der Kinder-T-Shirts, die in der Werbung so toll ausgesehen hatten.
Ergebnis: Ein paar Filzblumen auf dem Eßtisch, die früher oder später zu Lili wandern werden und immerhin zwei Sorten schwarzer Tee.
Da fällt mir die selbstbewußte Aussage meiner Großen vor ihrer Abfahrt auf die Freizeit ein: Du könntest doch gar nicht ohne uns in Urlaub fahren Mama. Du würdest uns so doll vermissen, dass Du nach ein paar Tagen wieder zurückkommen würdest.
Das hätte ich auch nie von mir geglaubt.

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